In Stein gemeißelt ist das Datum noch nicht, aber das erste Rennen der MotoGP soll möglicherweise am 19. Juli in Jerez stattfinden. Anschließend soll dort ein zweites Rennen am 26. Juli stattfinden, so Organisator Dorna. Ohne Publikum und unter strengen Auflagen, aber wie immer mit voll motivierten Fahrern und Teams.

Seit kurzem dürfen viele der MotoGP-Fahrer wieder auf ihre Maschinen steigen und die ersten Trainingsrunden auf dem Asphalt drehen. Statt Home-Office mit Fitness und virtuellen Rennen wieder auf zwei Rädern unterwegs zu sein, das ist ein wichtiger Schritt Richtung „normale“ Rennen, die irgendwann im Juli vielleicht in Spanien starten werden. Denn Organisator Dorna hat bei der spanischen Regierung einen Antrag eingereicht, unter strengen Auflagen in Jerez zwei Rennen fahren zu dürfen. Dort eine verkürzte Saison zu beginnen ist logisch, weil ein großer Teil der MotoGP Teams in Spanien ansässig sind.

Auch wenn kein Publikum bei den Rennen anwesend sein darf, ist ein baldiger Saisonstart für die Teams sehr wichtig. Es stehen viele Arbeitsplätze auf dem Spiel und vor allem für die Privatteams geht es ums Überleben. Werden die Rennen im Fernsehen ausgestrahlt, können Sponsoren sich dort präsentieren – wichtig für die Zukunft der Fahrer, Teams und die Sponsoren. Aber auch für die Fans, die sich auf spannende Rennen freuen.

Obwohl, die virtuellen Rennen waren bis jetzt auch sehr spannend. Vier Mal trafen sich elf Fahrer aus verschiedenen Teams auf unterschiedlichen Strecken. Im letzten Rennen in Misano wussten die Márquez-Brüder, wie sie unter schwierigen Bedingungen aufs Podium kommen: Alex Márquez wurde von einer Fliege abgelenkt.