Es kommt sehr selten vor, dass sich die örtliche Fauna auf der Strecke zeigt und sich deswegen Fahrer gemeinsam entscheiden, nicht zu fahren.
Diese außergewöhnliche Entscheidung, ist in Australien gefallen.

Es kommt sehr selten vor, dass sich die örtliche Fauna auf der Strecke zeigt und sich deswegen Fahrer gemeinsam entscheiden, nicht zu fahren. Diese außergewöhnliche Entscheidung, ist in Australien gefallen.

Extrem starke Windböen aus immer neuen Richtungen sorgten in Australien für eine einzigartige Entscheidung: Das Qualifying am Samstag in der Moto3 und Moto2 wurde abgesagt und in der MotoGP auf den Sonntagmorgen verschoben. Die Entscheidung fiel, nachdem eine Windböe die Maschine von KTM-Fahrer Miguel Oliveira mit hoher Geschwindigkeit von der Strecke geblasen hatte. Oliveira hatte Glück und kam mit einigen blauen Flecken davon.

Sicherheit ist bei jedem Rennen ein wichtiger Bestandteil, ob klein oder groß. Jede Strecke muss ein breites Spektrum an Sicherheitsanforderungen erfüllen, von gut ausgebildeten und klar identifizierbaren Stewards an strategischen Standorten entlang der Strecke, medizinischen Teams, bis hin zu Auslaufzonen, Kiesbeete und Airfences. Diese Regeln werden von der FIM, der International Motorsport Association, zusammen mit der Grand-Prix-Kommission erstellt – ein Buch von über 350 Seiten

Für die Fahrer der MotoGP sind Schutzanzüge, Knie- und Ellbogenschützer und ein Airbag Pflicht. Es ist wichtig, ein Gleichgewicht zwischen starkem Schutz und einem Komfort zu finden, der die Leistung des Fahrers nicht beeinträchtigt. Helme unterliegen ebenfalls besonderen Anforderungen und MotoGP-Handschuhe haben oft einen zusätzlichen Schutz für die Handgelenke und bestimmten Fingern sowie einen Handschutz. Dies schützt die empfindlichsten Teile der Hände. Und wenn es zum Sturz kommt, ist an der Strecke das Clinica Mobile, wo auf 210 Quadratmetern auf zwei Ebenen bei jedem Rennen ein Arzt, ein Röntgentechniker, zwei Chirurgen und sechs Physiotherapeuten anwesend sind.